GFK-Blattfedern

Die IFA Composite hat sich als technologischer Weltmarktführer für Blattfedern aus Glasfaserverbund-Werkstoff positioniert. Bereits seit 2005 fertigt das Unternehmen GFK-Blattfedern in Serie. Das Produktspektrum für GFK-Blattfedern wurde seither erweitert. Zum Beispiel um das Segment "schwere Lastwagen". GFK-Blattfedern bieten eine signifikante Gewichtseinsparung.

 

Die GFK-Blattfeder für 40 Tonner wurde auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2011 in Frankfurt als Weltneuheit präsentiert. Die sehr hohen Anforderungen im Lkw-Bereich meisterte das Zukunftsprodukt mit Bravour. Die IFA Composite sieht für GFK-Blattfedern einen zukunftsträchtigen Wachstumsmarkt.

 

Den besonderen Charme der höchst wirtschaftlichen und innovativen Blattfeder macht die positive Öko-Bilanz in Herstellung und Gebrauch aus. Das Strukturbauteil aus Haldensleben zeichnet sich durch seine nachhaltige Umweltverträglichkeit sowohl in der Produktion als auch im Betrieb aus. Die Gewichtseinsparung führt zu geringerem Verbrauch der Fahrzeuge. Dadurch wird der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid signifikant reduziert. Das feine Ansprechverhalten der Hochleistungsfeder minimiert die Abrollgeräusche für die Umwelt.

 

Das Produkt weist gegenüber einer Blattfeder aus Stahl nicht nur beim Gewicht und der Umweltverträglichkeit, sondern auch in allen anderen relevanten Belangen erhebliche Vorteile auf. Denn GFK-Blattfedern sind auch wirtschaftlicher, komfortabler und haltbarer. Die IFA Composite verfügt über große Entwicklungs- und Produktionserfahrung. Dazu hat das Hightech-Unternehmen eine vollständige Prozesskette im Haus.

 

Für Transporter wurden bereits mehr als 1,3 Millionen der dynamischen und hoch belastbaren GFK-Blattfedern mit einer Fehlerquote von 0 ppm ausgeliefert. Die IFA Composite ist vom Erfolg überzeugt und erwartet den flächendeckenden, industriellen Durchbruch des Produkts aus Faserverbundstoff auch für die schweren Lastkraftwagen.

Prepreg

Das Prepreg-Verfahren ist die hochwertigste Fertigungsmethode für Faserverbund-Werkstoffe. Zwar wird die Imprägnierung der Endlos-Fasern mit duroplastischem Harz maschinell durchgeführt, aber zur endgültigen Verarbeitung werden Fachkräfte beschäftigt, um die herausragende Qualität in der Produktion zu gewährleisten.

 

Die mit Harzen getränkten Faser-Matrix-Halbzeuge werden Prepregs genannt. Das Prepreg-Verfahren erreicht bei der Produktion von Strukturbauteilen die bestmöglichen Festigkeitswerte und die bestmöglichen Fertigungsqualitäten der Faserverbundtechnik.

 

Das Verfahren eignet sich für höchstbeanspruchte Sicherheits-Bauteile aus der Luft- und Raumfahrt und aus dem Rennsport. Immer stärker wird es auch bedeutend für die Pkw- und Lkw-Produktion mit ihren hohen Stückzahlen.