Leichtbau-Konzepte für Blattfedern

Je leichter ein Fahrzeug ist, desto weniger Energie verbraucht es. Das freut nicht nur die Autofahrer, sondern auch die Politik, die für den Klimaschutz auf eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs und damit des CO2-Ausstoßes drängt. Hundert Kilogramm Gewichtseinsparung bedeuten etwa fünf Prozent weniger Kraftstoffverbrauch und entsprechend weniger Emissionen. Ein Bauteil, das hierfür Potenzial bietet, sind die Blattfedern im Fahrwerk. In einem neuen Projekt wollen Forscher am Fraunhofer IMWS gemeinsam mit der IFA Composite GmbH herausfinden, ob diese Federn aus thermoplastbasierten Kunststoffen gefertigt werden können.

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Leichtbau mit mehr Lebensdauer

Leichtbau ist für die Autoindustrie ein entscheidender Schlüssel, um den Treibstoffverbrauch von Fahrzeugen und damit die Emissionen zu reduzieren. Faserverbund-Kunststoffteile (FVK) spielen dabei in verschiedenen Einsatzbereichen eine wichtige Rolle: Sie sind mindestens genauso robust wie Bauteile aus Metall, aber deutlich leichter. Gemeinsam mit der IFC Composite GmbH arbeitet das Fraunhofer IMWS daran, die Lebensdauer solcher großvolumigen FVK - Bauteile zu verbessern. Denn vor allem bei großen und komplex gestalteten Kunststoff-Bauteilen sind Herstellung und Qualitätskontrolle oft noch sehr aufwändig.

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IFA Composite in Kürze

Die IFA Composite GmbH in Haldensleben/Sachsen-Anhalt ist ein mittelständisches Unternehmen der Automobil-Zulieferbranche. Bei der Produktion von Blattfedern aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) ist es Marktführer in Europa.

 

IFA Composite fertigt extrem belastete Strukturbauteile aus Verbund-Kunststoffen neben der Automobilindustrie auch für Rennsport, Luftfahrt, Schiffbau, Windgeneratoren sowie Produkte des Sport- und Freizeitbereichs.